Da Rostocks etatmäßiger Zeugwart Andy Thiem nach einer Hüft-Operation ausfällt, aktivierten die Hansestädter einem „Bild“-Bericht zufolge einen echten Glücksbringer. Wie schon vor zwei Jahren springt der ehemalige Torwarttrainer Alexander Ogrinc ein – die Statistiken sprechen für ihn. 

Ogrinc brachte schon einmal den Erfolg

Hat Hansa den 3:2-Sieg in Verl etwa jemandem zu verdanken, der gar nicht auf dem Platz stand? Die Vermutung liegt nahe. Alexander Ogrinc übernimmt vertretungsweise die Aufgaben des verletzten Zeugwarts Andy Thiem, in der Partie bei den Ostwestfalen gab er sein neuerliches Debüt. Schon einmal fungierte er als Segensbringer: „Auch im Herbst 2018 haben wir das erste Spiel, bei dem ich im Einsatz war, gewonnen. 1:0 gegen Karlsruhe, das war wichtig.“

Es wird sogar noch besser – denn damals blieb es nicht beim Dreier gegen den KSC. Auch die fünf darauffolgenden Partien verlor Rostock nicht. Es scheint dennoch unwahrscheinlich, dass der Aberglaube die Kogge dazu bewegte,  den früheren Torwarttrainer zurückzuholen. Sportvorstand Martin Pieckenhagen: „Es musste jemand sein, der schnell in die Rolle reinkommt, der zupacken kann. Alex hatte es damals schon mal sehr gut gemacht, er kennt das Trainerteam noch. Da lag diese Lösung für uns auf der Hand.“ 

„Musste nicht lange überlegen“

Ogrinc freut sich über die Rückkehr: „Ich hatte keinen Job. Als der Anruf kam, musste ich nicht lange überlegen.“ Mindestens bis Ende des Jahres wird der 51-Jährige nun im Amt bleiben. Sollte Hansa bis dahin erneut eine starke Serie hinlegen, müssten sich die Bosse wohl ernsthaft Gedanken darüber machen, wie Ogrinc dauerhaft integriert werden könnte – Aberglaube hin oder her. 

Quelle: https://www.liga3-online.de/gluecksbringer-ist-zurueck-ogrinc-vertritt-hansa-zeugwart/